Die Verwaltung und Unterstützung einer großen Anzahl von Desktop- und LaptopArbeitsplätzen mit lokal installierter Software ist nicht gerade zeitgemäß und effizient. Bei den Mitarbeitern herrscht ein reges Kommen und Gehen, und es müssen geeignete Geräte bereitgestellt und abgeholt werden.
Eine genaue Überwachung von Desktops und Laptops an zahlreichen physischen Standorten ist schwierig, zeitaufwändig und teuer. Jeder Computer benötigt regelmäßige Software-Updates, Patches und Ergänzungen, ganz zu schweigen von der Behebung von Fehlern, der Sicherung von Daten und dem Support der Anwender. Da sich die Hardware schnell weiterentwickelt, können diese Systeme eine sehr kurze Lebensdauer haben.
Für die meisten Unternehmen ist das Gerätemanagement jedoch weitaus weniger von Bedeutung als die Sicherheitsrisiken, die von schwer kontrollierbaren Geräten mit lokal gespeicherten Daten ausgehen. Allein im Jahr 2018 gab es mehrere Berichte über Datenschutzverletzungen ausgehend von Laptops, die gestohlen oder verloren wurden.

Laut einem aktuellen Forbes-Artikel wurden „fast 41% aller Datenschutzverletzungen von 2005 bis 2015 durch verlorene Geräte verursacht“.
Die Übernahme eines Bring-your-own-device-Ansatzes (BYOD), wie es viele Unternehmen heute tun, macht das Gerätemanagement und der Umgang mit Sicherheitsherausforderungen nur noch schwieriger. Auch wenn Ihr Unternehmen BYOD nicht offiziell eingeführt hat, zeigt die Realität, dass die Mitarbeiter unweigerlich Wege finden, um über ihre eigenen Geräte auf Unternehmensanwendungen und -daten zuzugreifen.

Ein Digital Workspace-Ansatz passt gut zu den Transformationszielen vieler Unternehmen und löst die oben beschriebenen Herausforderungen, weil dadurch ein Großteil der tatsächlichen Probleme in ein Unternehmens- oder Cloud-Rechenzentrum verlagert wird: • Benutzeranwendungen müssen nicht mehr auf jedem Computer lokal installiert oder ausgeführt werden.

• Unternehmensdaten verbleiben in Ihrem Rechenzentrum oder in der Cloud, wo sie viel sicherer lagern.
• Wenn das Gerät eines Benutzers ausfällt, kann der Benutzer einfach auf ein anderes Gerät wechseln und dort weitermachen, wo er oder sie aufgehört hat.

Bestehende Desktops und Laptops werden nicht einfach nur entsorgt. Die meisten Unternehmen setzen sie als Zugangspunkte zu digitalen Arbeitsbereichen ein. Der wichtige Unterschied besteht darin, dass die auf jedem System erforderliche Software einfacher und leichter zu standardisieren ist, Daten nicht mehr auf internen Laufwerken gespeichert werden und die Anwenderproduktivität nicht mehr von den Leistungsmerkmalen oder der Zuverlässigkeit eines bestimmten Gerätes abhängig ist.

Dadurch kann die Nutzungsdauer bestehender Desktops und Laptops erheblich verlängert werden. Dies ist eine große Abkehr von der Überlegung, dass ein typischer Hardware-Lebenszyklus 3 bis 5 Jahre dauert. Wenn Desktop-Systeme ausgemustert werden, ersetzen viele Unternehmen sie durch „Thin Clients“ oder Chromebooks, die preiswert, unkompliziert und einfach zu warten sind.